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Mobility

In den letzten Jahren hat sich sehr viel in Sachen Mobility getan. Junge dynamische Unternehmen der Generation Mobile (Gen M) waren die Vorreiter und haben ihren Mitarbeitenden Mobilität, alternative Arbeitsplätze sowie Flexibilität ermöglicht. Etablierte Unternehmen zogen aufgrund der attraktiven Vorteile schnell nach. Mobility kann nun also guten Gewissens als Standard bezeichnet werden, aber lassen sich auch die Konzepte standardmässig umsetzen?

Mobility – kein Trend mehr, sondern Standard!

Der digitale Wandel ist in Unternehmen im vollen Gange. Gefördert wird diese Entwicklung von der sogenannten Generation Y, die aus «digitalen Natives» besteht. Sie sind bereits mit digitalen Geräten und elektronischen Medien aufgewachsen, wodurch sie wissen, welche Vorteile digitale Arbeitsprozesse haben können. Ihnen folgt die Generation Z – eine noch junge Generation, die mit dem Smartphone in der Hand aufgewachsen ist und ebenfalls die zukünftige Arbeitswelt entscheidend prägen wird.[1] Mobilität, Flexibilität und Unabhängigkeit von Gebäuden oder anderen Geräten sind die Vorzüge der sogenannten «Mobile Devices», die besonders von diesen beiden Generationen geschätzt werden.

Der digitale Wandel ist in Unternehmen im vollen Gange. Gefördert wird diese Entwicklung von der sogenannten Generation Y, die aus «digitalen Natives» besteht. Sie sind bereits mit digitalen Geräten und elektronischen Medien aufgewachsen, wodurch sie wissen, welche Vorteile digitale Arbeitsprozesse haben können. Ihnen folgt die Generation Z – eine noch junge Generation, die mit dem Smartphone in der Hand aufgewachsen ist und ebenfalls die zukünftige Arbeitswelt entscheidend prägen wird.[2]

Wie beeinflusst die digitale Transformation unsere Arbeitswelt?

Dass sich die beliebten mobilen Endgeräte wie zum Beispiel Smartphones, Laptops oder Tablets früher oder später in die Arbeitswelt integrieren, war abzusehen. Doch in welchem Mass dies geschieht, hängt ganz von der Toleranz der Arbeitgebenden und dem Verhalten bzw. Gewissen der Arbeitnehmenden ab. Fest steht, dass sich eine sogenannte «Generation Mobile», kurz «Gen M», entwickelt hat. Diese Generation agiert mit mobilen Geräten unabhängig von den traditionellen oder vorgegebenen Arbeitszeiten. Zum Beispiel das Empfangen privater Nachrichten während der Arbeitszeit oder das Verschicken geschäftlicher Nachrichten während der Freizeit sind für diese Generation nahezu selbstverständlich. Dieses Phänomen wird auch «Shadow Tasking» genannt.

Dennoch gaben laut einer global angelegten Studie von MobileIron [3] 58 Prozent der Arbeitnehmenden an, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie private Mitteilungen während der Arbeitszeit erhalten. Dies liegt oft an diesbezüglich unzureichend definierten Richtlinien seitens der Unternehmen. Mit korrekt formulierten Richtlinien und einer passenden Infrastruktur kann mobiles Arbeiten von fast überall und jederzeit stattfinden. Bereits heute hat etwa die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmenden die Möglichkeit, ihre Arbeit mobil zu erledigen und bereits 28 Prozent der Schweizer arbeiten im Home-Office.[4]

Fest steht, dass sich eine sogenannte «Generation Mobile», kurz «Gen M», entwickelt hat. Diese Generation agiert mit mobilen Geräten unabhängig von den traditionellen oder vorgegebenen Arbeitszeiten. Zum Beispiel das Empfangen privater Nachrichten während der Arbeitszeit oder das Verschicken geschäftlicher Nachrichten während der Freizeit sind für diese Generation nahezu selbstverständlich. Dieses Phänomen wird auch «Shadow Tasking» genannt.

Eine weitere Entwicklung, die sich bereits ankündigt, ist das nutzen sogenannter «Wearables» am Arbeitsplatz. Dieser Begriff bezeichnet tragbare digitale Kleingegenstände wie zum Beispiel Smartwatches. Sie erhöhen nochmals die Abrufbereitschaft der Arbeitenden und befördern damit zusätzlich das orts- sowie zeitungebundene Empfangen von digitalen Mitteilungen. Bereits 85 Prozent der Schweizer nutzen das Internet mobil.[5] Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Technologien wie die Wearables wird diese Zahl zunehmen.

Welche Vor- und Nachteile bringt die Gen M mit sich?

Vorteile:

Sowohl für die Arbeitgebenden als auch für die Arbeitnehmenden bringt Mobility in der Arbeitswelt entscheidende Vorteile mit sich. Mitarbeitende sind durch die mobilen Endgeräte wesentlich flexibler, können nahezu überall arbeiten und Ihre Zeit zum Beispiel im Zug auf dem Weg zu einem Geschäftsmeeting effizient nutzen. Dies bestätigt auch die MobileIron Gen M Survey [6]: 51 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal am Tag berufliche E-Mails in der Freizeit zu lesen oder zu versenden. Das liegt natürlich auch im Interesse des Arbeitgebenden.

Nachteile:

Mitarbeitende bringen oft Geräte, die auch privat genutzt werden, mit zur Arbeit und verbinden sich mit dem Unternehmensnetzwerk. Dieses Konzept wird BYOD («Bring your own Device») genannt. Viele Unternehmen nutzen das für sich und sparen sich somit die Anschaffungskosten für die Geräte. Wird ein derartiges BYOD-Konzept unterstützt, ist es sinnvoll und sogar notwendig, ein umfassendes Sicherheitskonzept einzurichten. Dabei muss klar definiert werden, welche Befugnisse die einzelnen Geräte haben. Weiterhin müssen potenzielle Schwachstellen für die IT-Security berücksichtigt werden. Durch die mobilen Endgeräte, die sich eventuell auch in unseriöse und schlecht geschützte Netzwerke eingeloggt haben, können sich Schadprogramme (oder auch «Malware» genannt) beim erneuten Login in das Unternehmensnetzwerk einschleichen.

Die Gen M erfordert erhöhte Sicherheitsmassnahmen

«Authentifizierung» heisst das Schlüsselwort, das die Generation Mobile transparent macht. Wer sich mobil in verschiedene Netzwerke einloggt, kann schnell Schadprogrammen übertragen. Es sollten daher alle Zugriffe auf ein Unternehmensnetzwerk autorisiert werden. Dies kann in Form einer starken Authentifizierung wie zum Beispiel durch einen rollenbasierten Zugriff über ein Zertifikat oder durch einen schwächeren Zugriff wie beispielsweise durch die Angabe eines Usernames in Verbindung mit einem Passwort geschehen. Die stärkere Authentifizierung ist dabei natürlich als sicherer einzustufen. In der Praxis ist es so, dass je schwächer die Authentifizierung ist, desto weniger Zugriffsrechte hat man auf das entsprechende Netzwerk.

«Authentifizierung» heisst das Schlüsselwort, das die Generation Mobile transparent macht. Wer sich mobil in verschiedene Netzwerke einloggt, kann schnell Schadprogrammen übertragen. Es sollten daher alle Zugriffe auf ein Unternehmensnetzwerk autorisiert werden.

Welche Massnahmen sollten Unternehmen treffen?
Die immer höher werdenden Mobilitätsansprüche sollten nicht auf Kosten der IT-Sicherheit gehen. Daher gilt es, einiges zu berücksichtigen, wenn man seinen Mitarbeitenden Mobilität im Arbeitsleben einräumen möchte. Folgende Schritte sind zu beachten:

  • Implementierung von Sicherheitsprogrammen wie zum Beispiel Anti-Virus-Programme oder Firewalls
  • Konzeption und Durchsetzung eines Authentifizierungssystems wie zum Beispiel die Einrichtung  rollenbasierter Zugriffsmöglichkeiten aufs Netzwerk
  • Integration eines Mobility Konzept in die IT-Compliance
  • regelmässige Updates sicherheitsrelevanter Programme
  • kontinuierliche Überwachung der Systeme, auf die sich mobile Endgeräte verbinden können
  • das Setup regelmässig auf Aktualität prüfen, ggf. Anpassungen vornehmen (z.B. Rollen überprüfen)
Künftige Herausforderungen

In den letzten Jahren hat sich sehr viel in Sachen Mobility getan. Junge dynamische Unternehmen der Gen M waren die Vorreiter und haben ihren Mitarbeitenden Mobilität, alternative Arbeitsplätze sowie Flexibilität ermöglicht. Etablierte Unternehmen zogen aufgrund der attraktiven Vorteile schnell nach. Mobility kann nun also guten Gewissens als Standard bezeichnet werden. Doch die Welt der IT schläft nicht – im Gegenteil: Es sind neue Technologien wie beispielsweise «artificial intelligence» (kurz: AI), zu Deutsch künstliche Intelligenz, auf dem Vormarsch, die Mobility Konzepte und die Generation Mobile auf ein neues Level bringen werden. Des Weiteren wird die IT-Sicherheit weiterhin ein grosses Thema sein. Mit neuen Technologien können auch neue Möglichkeiten für Cyberkriminelle entstehen, denen man entgegenwirken muss. AI könnte einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Malware leisten, indem sie das Verhalten von Schadprogrammen analysiert und ein Eindringen in Systeme frühzeitig verhindert. Mobile Endgeräte würden dann keine potenzielle Gefahr mehr für das Unternehmen darstellen.

Generell ist es heute und auch zukünftig empfehlenswert für Unternehmen, Brücken zwischen Security, Mobility und Compliance zu schlagen, um ein effizientes und sicheres IT-Management entstehen zu lassen.

BNC unterstützt Sie bei der Konzeption und Realisierung eines adäquaten Mobility Konzepts, das höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht und für die Generation Mobile gerüstet ist.

Referenzen

1 Quelle: Metastudie Triple-A-Team 2016 www.tripleateam.ch
2 Quelle: Metastudie Triple-A-Team 2016 www.tripleateam.ch
3 Quelle: Studie Mobileiron Generation Mobile www.mobileiron.com
4 Quelle: Studie Deloitte 2016: «Der Arbeitsplatz der Zukunft – Wie digitale Technologie und Sharing Economy die Schweizer Arbeitswelt verändern»
5 Quelle: Studie Deloitte 2016: «Der Arbeitsplatz der Zukunft – Wie digitale Technologie und Sharing Economy die Schweizer Arbeitswelt verändern»
6 Quelle: Studie Mobileiron Generation Mobile www.mobileiron.com

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