skip to Main Content
Netzwerk Zugangskontrolle im schwierigen Spitalumfeld

Als Spezialist für Netzwerk- und Sicherheitsfragen durften wir in einem Spital mit mehreren Tausend Ports die Netzwerk Zugangskontrolle (NAC) einführen. Nebst den technischen Herausforderungen, die so ein Vorhaben mit sich bringt, wurde unser Projektleiter auch durch koordinative Aufgaben stark gefordert.

In einem Spitalumfeld findet man sich folgenden Herausforderungen gegenübergestellt:

  • Betrieb 7×24, es geht im Extremfall um Leben und Tod
  • Häufig trifft man alte Gebäude und nicht mehr ganz zeitgemässe Verkabelungen (UKV) an, die eine Nutzung von vielen Mini-Switches notwendig machen, weil zu wenig Dosen vorhanden oder Kabel defekt sind. Diese Mini-Switches erschweren eine Umsetzung von NAC erheblich
  • Medizinal Geräte erfüllen nicht immer etablierte Standards
  • Alles ist beweglich

Das Projekt begann mit einer umfangreichen Planungsphase. Es galt herauszufinden, wie wir zusammen mit unserem Kunden die 4’000 Ports so absichern können, dass die geforderten Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Allerdings dürfen im heiklen Spitalumfeld Ärzte und Pflegepersonal nicht davon abgehalten werden, die zwingend notwendigen medizinischen Apparaturen jederzeit und wo immer ein Patient sich befindet, in Betrieb zu nehmen. Dazu gehören z.B. Herzmonitore und andere Überwachungsgeräte auf den Intensivstationen.

Das sehr heterogene Umfeld auf der Infrastruktur Seite, wo ein halbes Dutzend verschiedene Hardware (Switches) im Einsatz steht, war für das Projektteam ebenfalls eine spannende Herausforderung. Es galt, alle möglichen Fälle in allen Kombinationen zu testen.

Ein etappiertes, gut abgestimmtes Vorgehen ermöglichte dem Team schlussendlich eine Umsetzung dieses hoch interessanten und sehr kritischen Vorhabens ohne grössere Ausfälle im Netzwerk. Unser Projektleiter verstand es, alle involvierten Anspruchsgruppen abzuholen und zu koordinieren.

Back To Top
×Close search
Suche